Rom im Netz: Reisetipps

dies saturni ante diem XVII Kalendas Ianuarias MMDCCLXX ab urbe condita
Saturntag, 17. Tag vor den Kalenden des Januar, 2770. Jahr nach Grndung der Stadt

Zu Fuß

Zu Fuß zu gehen ist die beste Art der Fortbewegung in Rom. Wer sein Hotel einigermaßen zentral gebucht hat, kann die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem zu Fuß erreichen. Auf diese Art und Weise lernt man Rom am besten kennen - und muss sich selten in überfüllte Busse oder U-Bahnen drängen. Wer sich die Muse nimmt und mit offenen Augen durch Rom spaziert, kann an jeder Ecke Sehenswertes entdecken - auch abseits der Touristenpfade und der großen Sehenswürdigkeiten.

Nur nicht unter die Räder kommmen...
Nur nicht unter die Räder kommmen...
Quelle: antmoose

Einige Kleinigkeiten sollten Sie als Fußgänger im römischen Straßenverkehr allerdings beachten: Der motorisierte Römer - egal ob mit Auto oder Vespa - neigt eher zum Ausweichen als zum Bremsen, sei die Gasse auch noch so eng. Gewöhnen Sie sich daran, daß man um Haaresbreite an Ihnen vorbeifährt - hektische Sprünge zur Seite könnten genau die falsche Reaktion sein. Achten Sie auch an grünen Fußgängerampeln auf den Verkehr - nur weil eine Ampel rot ist, heißt das in Rom noch nicht, dass kein Auto über die Kreuzung fährt.

Beim Überqueren von Straßen ohne Überweg sollten Sie entschlossen vorgehen. Wenn sie zu offensichtlich aufmerksam sind und brav darauf warten, dass jemand anhält, um Sie passieren zu lassen, könnten Sie möglicherweise lange warten. Wenn der Fahrer bemerkt, dass sie aufmerksam sind, wird er Ihnen keine Beachtung mehr schenken - Sie passen ja auf, warum also sollte er das auch noch tun? Nähern Sie sich dagegen entschlossen dem Fahrbahnrand, wird er damit rechnen, dass Sie die Fahrbahn auf landesübliche Weise einfach betreten werden und bremsen - oder Ihnen ausweichen. Letztere Kunst haben die Römer geradezu perfektioniert.

Das soll natürlich nicht heißen, dass Sie jede Vorsicht fahren lassen sollten. Aufmerksam sollen und müssen Sie trotzdem sein. Die Beachtung dieser Hinweise erfolgt übrigens voll und ganz auf eigenes Risiko - ich habe damit aber einige Monate in Rom überlebt...

Kommentare zu diesem Artikel im Rom-Forum: 2

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Kommentar Nr. 2 von Gaukler (04.11.07)
Zitat von cellarius Beitrag anzeigen
Wer sich die Muse nimmt
Reicht es, sich die Dame einfach zu nehmen, oder muss man sich von ihr - der Redensart folgend - auch kssen lassen?

Back on topic: Genau das haben mir meine rmischen Freunde gleich am allerersten Tag beigebracht: Blickkontakt aufnehmen und dann einfach gehen - Ausweichen klappt garantiert. Oder beinahe garantiert ...erinnere mich, letztes Jahr an der Pyramide einem (offensichtlichen) Vespa-Frischling begegnet zu sein, der ziemlich bleich war, weil er das mit dem Bremsen versucht hatte, aber noch nicht so ganz sicher beherrschte ... und wie ich ihn dann am Lenker abgefangen und danach (aus gegebenem Anlass; die losen Verschlussriemen seines Helmes schlenkernd) zu ihm gesagt habe, auf Italienisch natrlich: "Und das nchste Mal machst du den Helm dann auch noch zu!" Muss zugeben, dabei nicht so "cool" gewesen zu sein, wie ich tat; aber mein Mann sagte hinterher zu mir, einen derart konsternierten Gesichtsausdruck wie den dieses Milchbarts habe er lange nicht gesehen.

Fazit: Also, Achtung, es gibt auch unter den italienischen Rollerflitzern ab und an noch mal ein Greenhorn!
Kommentar Nr. 1 von Joe (04.11.07)
geordentes Chaos
Ich kann dem Beitrag nur zustimmen! Komme gerade aus Rom und ich war berwltigt, wie die dort den Verkehr bewltigen!
Absolutes Chaos und doch passiert kein einziger Unfall, hchstens Gerempel. Gut, Blechschden haben alle, sprich quasi jedes Auto hat mit den Jahren immer mehr diverse Beulen, aber es geht alles gesittet vor. Groe Rcksichtnahme ist angesagt. Es wird viel gedrngelt, aber jeder versucht freundlich zu bleiben.
Es wird gedrngelt, gequetscht, blinder Spurenwechsel (obwohl es gar keine Spuren gibt, sondern nur die groe Strasse!!)
Sprich: Wer zuerst da ist, hat Vorfahrt! Und alle halten sich dran...
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