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1 Woche Rom (mit Rollstuhl)

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  #1  
Alt 05.11.2007, 17:58
Benutzerbild von terrikay
terrikay terrikay ist offline
 
Registriert seit: 14.10.2007
Beiträge: 20
1 Woche Rom (mit Rollstuhl)

So - hier nun der versprochene Reisebericht unserer Fahrt:


Planung:
Nachdem meine Freundin und ich schon verschiedene andere Städte besucht hatte (Berlin, Dresden und London) stand nun eine Woche Rom auf dem Programm.
Petra bekam schon vorher die Warnung, dass Rom mit dem Rollstuhl nur mit 1:1 Betreuung möglich sei. Allerdings war die ja durch mich gegeben.
Die Planung begann im Sommer 2007, zunächst mit Internetrecherche nach einer Unterkunft, die auch einigermaßen rollstuhlgerecht ist. Im Stadtzentrum fanden wir nur Unterkünfte für mindestens 120 Euro pro Nacht, was dann doch eher über unserem geplanten Budget lag. Nach einigem Suchen fanden wir dann ein B&B für 90 Euro/Nacht, das nah an der Metro B gelegen ist (im Stadtteil EUR) und nach einigen Mails mit der Vermieterin, die auch hervorragend englisch spricht, schien es das richtige zu sein - das Zimmer liegt ebenerdig ohne Stufe, hat aber leider kein rollstuhlgerechtes Badezimmer, so dass Petra beim Duschen etwas Hilfe brauchte - das nahmen wir aber für eine Woche in Kauf (wobei Petra mit dem "Sich-helfen-lassen-müssen" mehr Probleme hatte als ich mit dem Helfen).

Die weitere Planung passierte eigentlich erst ein paar Tage vorher - wir haben viel hier im Forum gelesen (sehr hilfreich! - danke) und im Reiseführer geblättert. Ansonsten wollten wir einfach vor Ort gucken und das Beste aus der Woche machen. Ist ja schließlich Urlaub, da muß nicht alles aufs letzte geplant sein -außerdem funktioniert das im Zweifelsfalle sowieso nicht.

Donnerstag,25.10.:
Der Flug war unkompliziert, die Assistenz am Flughafen ausgezeichnet, wir wurden vom Taxifahrer schon erwartet (das hatte unsere Vermieterin organisiert) und waren dann schon gegen 13.00 Uhr im Quartier. Das ist in einem edlen Villenviertel gelegen und war genauso wie beschrieben. Was unsere Vermieterin allerdings nicht geschrieben hatte, war die Tatsache, dass diese Gegend ziemlich hügelig ist ...
Wettermäßig begann unsere Zeit in Rom eher typisch deutsch. Leichter Dauerregen den ganzen Tag, nur wärmer als bei uns Ende Oktober üblich.
Wir sind dann nach kurzer Ruhepause in die Stadt gefahren. Dazu mußte ich den Rollstuhl erst einen kurzen, aber sehr steilen Hügel raufschieben, danach dann eine lange Bergabstrecke bis zur Metrostation Fermi.
Metrofahren ist unkompliziert und auch den Fahrstuhl in Termini haben wir nach kurzem Suchen gut gefunden.
Dann haben wir gleich das Busfahren ausprobiert und es hat auf Anhieb geklappt, gleich der erste 40er hatte eine Rampe und zwei Rollistellplätze. Wir sind dann bis zur Piazza Venezia gefahren, von dort aus dann einfach erstmal in der Stadt herumgelaufen, vorbei an Berninis Elefanten und zum Pantheon.
Der Magen knurrte – wir sind in ein kleines Restaurant am Pantheon gegangen – das war aber leider eine typische Touristenfalle. Die Pizza war ganz lecker, aber nichts besonderes, für 12 Euro noch annehmbarer Preis - der Cappucino danach kostete aber 6 Euro! Nun ja - in den folgenden Tagen waren wir dann schlauer.
Weitergeschlendert, inzwischen nur noch Nieselregen, bis zur Piazza Navona – der Vierströmebrunnen wird leider grade restauriert.
Dann noch ein Abstecher zu den vier Tempeln an der Largo Argentina und zurück zur Piazza Venezia zum Bus 780, der uns zurück nach EUR bringen sollte.
Auch hier kamen wir problemlos in den Bus, der aber immer voller wurde und auch immer langsamer. Statt vorrausgesagter 45min. hat es gute 1,5 Stunden gedauert (wie wir später hörten, gab es einen schlimmen Unfall mit 2 Toten und Straßensperrungen). Autofahren in Rom ist die Hölle!
Zum Ausklang des ersten Abends haben wir noch ein Glas Rotwein getrunken und sind dann gegen 22.00 Uhr totmüde ins Bett gefallen.

Freitag, 26.10.:
Wir sind so gegen 8.30 Uhr aufgewacht – weiterhin deutsches Wetter – sprich: grau und diesig, leichter Nieselregen.
In Ruhe gefrühstückt, danach wieder mit der Metro bis Termini.
Heute war irgendein Streik - unssere Vermieterin hatte uns bereits gewarnt – daher gab es Aufmärsche und keine Busse. Somit fiel unser ursprünglicher Plan mit Petersdom und Vatikanischen Museen aus.
Alternativplan B: - zu den Thermen Diokletians, die dann zum Kloster und schließlich zum Museum mutiert sind – irgendwo muß man die ganzen Pötte, die die Archäologen so ausbuddeln, ja auch lassen. Tolle filigrane Statuetten und Krüge aus Bronze waren auch dabei und ein sehr lohnenswerter Klostergarten mit Kreuzgang von Michelangelo. Überall wachten getigerte Katzen, dass die Besucher keinen Unsinn machen.
Das Kaltwasserbecken wurde zur Kirche umfunktioniert – ebenfalls von Michelangelo – Marmor wurde wie Ziegelstein verwendet.
Danach plagte uns Durst und Hunger – auf der Suche nach einem Supermarkt liefen wir an einer verführerischen Eisdiele vorbei und labten uns an superleckeren Eishörnchen mit Nußrand, großzügig gefüllt mit rahmigem, leckerem Eis.
So gestärkt erklommen wir den Hügel zur St. Maria (was sonst) Maggiore. Die Treppen waren echt beeindruckend, jedoch wagten wir einen Blick auf die Rückseite der Kirche – und siehe da: es gab rechts in der Ecke eine Rampe nach DIN-Norm!
So konnten wir barrierefrei die riesisige, goldene Kirche erkunden. Angeblich die größte Marienkirche der Welt – angeblich mit echten Krippenteilen in der Krypta, angebetet von einem marmornen Papst (Pius IX).
Danach hatten wir aber immer noch echten Hunger, denn so ein Eis versteckt sich einfach im Magen. In Sichtweite zum Bahnhof gab es einen typisch italienischen Schnellimbiß – keine 3 Sterne-Küche, aber echt preiswert und gut. So konnten wir für 3,50 Euro den Hunger stillen. Danach kleiner Einkaufsbummel im Bahnhof und Benutzung des barrierefreien, sehr sauberen und kostenlosen Rolliklos im Bahnhof Termini.
Inzwischen kam auch die Sonne wieder und wir wollten noch was erleben. Eine Stadtrundfahrt wäre fein! Bei Roma Christiana gibt es auch rolligerechte Busse – zumindest jeder zweite Bus ist mit Rampe und Extrastellplatz ausgerüstet. Außerdem gibt es Sonderpreise – wir mußten nur eine Karte lösen (15 Euro).
Heute haben wir die ganze Tour einfach nur abgefahren und uns viele Beschreibungen der römischen Kirchen, die besichtigt werden können, angehört ... Am nächsten Tag wollten wir den Bus nochmal nutzen, um zum Colosseum zu kommen, den schließlich ist das Ticket 24 Stunden gültig.
Danach gings mit der Metro zurück und auch die lange Anhöhe zu unserem Viertel war besser zu schaffen als befürchtet – wichtig ist nur ein guter Gehrhythmus.
Zuhause haben wir nach dem Abendessen noch den Hauswein unserer Vermieterin getestet – auch sehr lecker.

Fortsetzung folgt ...

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  #2  
Alt 05.11.2007, 18:12
Benutzerbild von Asterixinchen
Asterixinchen Asterixinchen ist offline
 
Registriert seit: 11.07.2005
Beiträge: 32.618
Hallo und Moin, Moin terrikay!

VIELEN DANK für Deinen Bericht .... ich habe ihn sehr gespannt gelesen und fand ihn höchst interessant .... freue mich schon sehr auf die Fortsetzung !!!


Gruß - Asterixinchen

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  #3  
Alt 05.11.2007, 18:42
Lara Lara ist offline
 
Registriert seit: 15.10.2006
Beiträge: 473
Hallo Terrikay,

vielen Dank für Deinen schönen Reisebericht, der mir Rom einmal von einer Seite gezeigt hat, an die ich nicht unentwegt dachte. Tja, bis jetzt hört es sich ja so an, als hättet ihr die Lage bestens gemeistert. Find ich toll. Vielleicht macht es dem einen der anderen in der gleichen Situation auch Mut, solche Unternehmungen zu wagen. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung.

Den Kreuzgang habe ich mir notiert und werde ihn nächstes Mal besuchen. Hast Du vielleicht noch ein Bild davon?

Vielen Dank!

Lieber Gruß
Lara

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  #4  
Alt 05.11.2007, 19:30
Benutzerbild von terrikay
terrikay terrikay ist offline
 
Registriert seit: 14.10.2007
Beiträge: 20
Zitat von Lara Beitrag anzeigen
Tja, bis jetzt hört es sich ja so an, als hättet ihr die Lage bestens gemeistert. Find ich toll. Vielleicht macht es dem einen der anderen in der gleichen Situation auch Mut, solche Unternehmungen zu wagen.
Deshalb schreibe ich das ja auch auf.

Zitat:
Den Kreuzgang habe ich mir notiert und werde ihn nächstes Mal besuchen. Hast Du vielleicht noch ein Bild davon?
Ich habs mal in der Forumsgalerie hochgeladen - da hab ich davon nämlich noch kein Bild gefunden.
Hier ist ein Blick aus dem Fenster im 1. Stock - auf anklicken das Bild nochmal in groß:


Viele Grüße
Terry

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  #5  
Alt 05.11.2007, 19:41
Lara Lara ist offline
 
Registriert seit: 15.10.2006
Beiträge: 473
Danke, jetzt hab ich eine Vorstellung!

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  #6  
Alt 05.11.2007, 19:49
Benutzerbild von Asterixinchen
Asterixinchen Asterixinchen ist offline
 
Registriert seit: 11.07.2005
Beiträge: 32.618
Hallo und Moin, Moin terrikay!

SEHR schönes Bild !!!


Gruß - Asterixinchen

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  #7  
Alt 05.11.2007, 21:05
rjr rjr ist offline
 
Registriert seit: 12.03.2006
Beiträge: 450
Terry,


Zitat:
das Zimmer liegt ebenerdig ohne Stufe, hat aber leider kein rollstuhlgerechtes Badezimmer, so dass Petra beim Duschen etwas Hilfe brauchte - das nahmen wir aber für eine Woche in Kauf
Haette ich das nur eher gelesen - die forenbekannte "Casa per Ferie Villa Maria" ist behindertengerecht ausgebaut.

Meine Mutter hatte vergangenes Jahr dort ein Einzelzimmer, ich hatte mir damals das Haus naeher angeguckt - Innenaufzug in die wichtigsten Geschosse, grosszuegige Raeume, Rolli-taugliches Bad mit ebenerdiger Dusche, Griffen an Dusche, Waschbecken, Toilette, wie man es so kennt.

Alleine das Bad war so gross wie mein Einzelzimmer (mit Bad) in einer Viersternehotelkaschemme. #-)

Vom Nahverkehr her duerfte es eher unproblematischer als die Loesung EUR sein - die Busse auf den Gianicolo sind nicht ganz so heftig frequentiert wie die Rennstrecken Richtung Termini.

Wenn Euch der Weg noch einmal nach Rom fuehrt, solltet ihr Villa Maria in die Auswahl einbeziehen.

Roman

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  #8  
Alt 05.11.2007, 21:37
Benutzerbild von cellarius
cellarius cellarius ist offline
Administrator
 
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Ort: Aelia Augusta (Augsburg)
Beiträge: 7.491
Vielen Dank für den hochinteressanten Bericht - ich habe mir erlaubt, ihn zu den FAQ hinzuzufügen

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FAQ und Reisetipps lesen. Anleitungen zur Benutzung des Forums und Hilfe bei Problemen.

Meine letzte Romreise: Reisebericht

Bitte habt Verständnis, dass ich auf Informationsanfragen per PN und E-Mail nicht antworte. Fragt im Forum - or I'll kill you!


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  #9  
Alt 05.11.2007, 22:02
Benutzerbild von terrikay
terrikay terrikay ist offline
 
Registriert seit: 14.10.2007
Beiträge: 20
Zitat von rjr Beitrag anzeigen
Haette ich das nur eher gelesen - die forenbekannte "Casa per Ferie Villa Maria" ist behindertengerecht ausgebaut.
Danke für den Tipp. Ich hatte ihn auch hier kurz vor Abfahrt gelesen, wollte jedoch so kurz vorher nicht mehr alles ummodeln.
Aber nächstes Mal werden wir eh erst gründlich im Forum recherchieren und nicht erst ein paar Tage vorher.
Davon abgesehen war auch unser Quartier wirklich prima. Vor allem die absolute nach der lauten Stadt war sehr erholsam.

Zitat von cellarius Beitrag anzeigen
Vielen Dank für den hochinteressanten Bericht - ich habe mir erlaubt, ihn zu den FAQ hinzuzufügen
Oh - welch Ehre!

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  #10  
Alt 05.11.2007, 22:20
Benutzerbild von terrikay
terrikay terrikay ist offline
 
Registriert seit: 14.10.2007
Beiträge: 20
So, dann geht der Bericht mal mit dem Samstag weiter:

Samstag, 27.10:
Der morgendliche Blick aus dem Fenster verhieß Gutes: endlich Sonnenschein!
Wir haben erstmal in Ruhe gefrühstückt,sind dann so gegen 10.00 Uhr losgekommen, mit der Metro zu Termini gefahren. Dort erstmal in den Bahnhofsgeschäften nach einem Adapter für die Steckdosen gesucht, denn leider sind die Steckdosen in Italien anders. Nachdem eine unmotivierte Verkäuferin im Elektrogeschäft abgewunken hat, haben wir schließlich, nach langer, vergeblicher Suche in so ziemlich sämtlichen Geschäften, die entfernt etwas mit elektrischen Geräten zu tun hatten, schließlich einen letzten Versuch im kleinen Bahnhofssupermarkt gewagt und dort tatsächlich einen passenden Adapter gefunden.
Danach zur zweiten Runde mit der Christian Rome-Line – diesmal mit Halt am Colosseum. Die lange Schlange vor der Kasse war äußerst abschreckend – doch wofür hat man einen Reiseführer? Der gab den Tipp, die Karten lieber beim Eingang zum Palatin zu kaufen – leider führte dort nur ein rollstuhlfressender, antiker Steinweg hin, den wir uns nicht getraut haben zu benutzen. Also keine Innenbesichtigung und auch kein Spaziergang auf dem Palatin, denn eine Acht im Rollstuhlrad können wir nicht gebrauchen. Nachdem wir die zugänglichen Ruinen genug umrundet hatten, stiegen wir in den nächsten Bus, auch der problemlos mit Rampe zu besteigen. Diese Linie hat wohl tatsächlich überwiegend barrierefreie Busse im Einsatz.
Dann die (heute wegen Festivitäten in der Innenstadt leicht abgewandelte) Route zum historischen Nordtor – Porte di Popolo, bei der Gestaltung hatte wie immer Bernini die Finger im Spiel. An diesem Platz gibt es einen unvermeidlichen Obelisken und drei Kirchen, St. Maria de Irgendwas, St. Maria de Nochwas und St. Maria de Popolo. Da letztere auch beim Roman Illuminati eine Rolle spielte (den wir beide gelesen hatten), wollten wir sie besichtigen (kein Tag ohne Besichtigung einer Marienkirche). Aber zuerst trieb uns der Hunger zu einer Empfehlung des Reiseführers, dem einzigen vegetarischen Restaurant der Innenstadt. Diestags bis Samstags gibt es mittags im Il Margutta immer ein Buffet mit wirklich beeindruckender Auswahl und äußerst lecker, das ganze für nur 15 Euro.
Dann zurück zum Platz – leider war die Kirche noch zu, so dass wir uns zur Spanischen Treppe durchwühlten. Dort versuchte man uns ständig allerlei Kitsch aufzuschwatzen, diese Verkäufer sind wirklich äußerst hartnäckig und überall dort anzutreffen, wo sich die typischen Touristenmagneten befinden.
Anschließend zum dritten Malen zur Piazza del Popolo, jetzt war auch die Kirche offen. Leider Stufen ohne Ende. Nachdem ich mich drinnen endlich verständlich gemacht hatte, zeigte man uns eine Alternative – etwas den Berg rauf und dann versuchte die Dame, oben eine alte Tür zu öffnen, was aber nur halb gelang. Der Rollstuhl passte leider nicht durch. Also ist Petra ausgestiegen, mit Hilfe ihrer Stöcke reingegangen, ich habe den Rollstuhl zusammengeklappt und auch rein gebracht. Dann haben wir die Kirche mit den diversen Seitenkapellen besichtigt und vor allem die Capella Chigi, die im Buch eine Rolle spielt.
Danach wollten wir am Mausoleum des Augustus vorbei zum Trevibrunnen gehen, leider kam uns eine endlose Prozession entgegen. Nach einigen Ausweichmanövern haben wir dann unsere Ziele doch noch gefunden und erreicht. Das Mausoleum scheint zur Zeit restauriert und nicht besuchbar zu sein – wäre aber ohnehin nicht rolligerecht.
Am Trevibrunnen, wie auch in der gesamten Innenstadt, war heute die Hölle los. Immerhin hat die Kamera mit Hochhalten noch ein Foto des Brunnens erhaschen können.
Da es mir zu weit war, um bis zum Bahnhof noch zu Fuß zu gehen, versuchten wir ab der Piazza Venezia einen Bus in Richtung Termini zu nehmen. Leider funktionierte beim ersten die Rampe nicht und die folgenden 3 Busse waren definitiv zu voll und nahmen uns nicht mit. Also haben wir wieder den 780er nach Hause genommen. Auch ohne besondere Staus brauchte der allerdings eine Stunde.

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