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Vegetarisches Italien: ber 400 Rezepte aus den besten Osterien (HALLWAG SlowFood)Slow Food Editore
Vegetarisches Italien: ber 400 Rezepte aus den besten Osterien (HALLWAG SlowFood)

Verlag: GRFE UND UNZER Verlag GmbH
Erschienen: 10.09.2016

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Kommentare zu diesem Artikel im Rom-Forum: 2

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Kommentar Nr. 1 von Bruno-Conti-Fan (15.02.17)
Slow Food Kochbuch: Vegetarisches Italien
 
Mehr als 400 vegetarische Rezepte von Osterien aus den verschiedenen Regionen Italiens hat Slow Food zusammengetragen. Das rund 400 Seiten dicke Buch ist eher sparsam bebildert, was ich grundstzlich positiv finde. Der Inhalt istwichtiger als die Hochglanzfotos.

Die Rezepte im Buch sind nach den verschiedenen Regionen aufgeteilt und dann dort in Antipasti, Primi, Secondi und Dolci untergliedert. Leider fehlt ein Inhaltsverzeichnis zu Beginn, so dass man nicht genau wei, auf welcher Seite eine Region anfngt. Daher muss der Leser immer etwas blttern. Das htte der Verlag besser lsen knnen. Die Reise startet im Aostatal und endet mit Sizilien sowie Sardinien ganz am Schluss. Mit rund 30 Euro ist das Buch kein Schnppchen. Slow Food lsst sich seinen guten Namen angemessen versilbern.

Mit dem neumodischen Vegetarier- und Veganer-Boom kann ich nix anfangen. Soja- oder Weizen als Ersatz fr Fleisch mag in Einzelfllen Sinn machen, aber die meisten neuen vegetarischen Rezepte sind aus meiner Sicht phantasielos, weil sie fast nur auf Tofu und Seitan als Ersatzprodukte setzen. Und die werden inzwischen immer fter auf der Billigschiene produziert. Hufig zudem mit vielen unntigen Beimischungen. Phantasievoll und damit auch schmackhaft geht anders.

Dass Italien diesbezglich einiges zu bieten hat, liegt auf der Hand. Denn in einer Kche, die oft auf einfache Zutaten setzt und in der auch gern Reste verwertet werden, finden sich zahlreiche ber Jahrzehnte erprobte vegetarische Gerichte. Insofern ein guter Schachzug von Slow Food am Hipster-Thema teilzunehmen. Allerdings mit einem anderen Schwerpunkt und Hintergrund, da man auf bewhrte Tradition setzt statt auf neumodischen Schnickschnack.

Etwas berrascht bin ich, dass die Herausgeber beim Latium 'Tonnarelli cacio e pepe' nicht bercksichtigt haben - das vegetarische Rezept Roms schlechthin. Ist letztlich aber nicht schlimm, da es genug andere Leckereien zu entdecken gibt. Zum Beispiel aus Treviso eine Suppe mit Reis und Bandnudeln.
Kommentar Nr. 2 von gordian (16.02.17)
Ich kann Dir zu 100 % recht geben. Es gibt in praktisch jeder National- oder Regionalkche jede Menge traditioneller vegetarischer Gerichte
(zu vegan habe ich meine eigene Ansicht) schon allein deswegen, weil noch im 19. Jahrhundert fr weite Teile der Bevlkerung Fleisch oder Fisch ein ausgesprochenes Sonntagsessen war.
Da muss man nicht auf Sojaprodukte zurckgreifen, zumal Soja heute fast ausschliesslich mit genverndertem Saatgut hergestellt wird und aufgrund von Pollenbertragung wirklich gentechnikfreies Soja de facto kaum noch existiert.
Aber das wird ja von so manchem angeblich so koverliebten Veganer standhaft ignoriert.
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